Sven Wurth ist ausgebildeter Innovationscoach

Sven Wurth ist ausgebildeter Innovationscoach

Sven Wurth ist ausgebildeter Innovationscoach

Sven Wurth hat es geschafft: Am 25. Juli 2015 trat er zur letzten, ganz entscheidenden Etappe in seiner Ausbildung zum Innovationscoach an der Uni Augsburg an: die Abschlussprüfung, welche er nach intensiver Vorbereitung mit Bravur bestand. In Eigenregie absolvierte Sven in 24 Monaten die systemisch orientierte Ausbildung zum Innovationscoach.

„Sven ist mit dieser Ausbildung eine Extrameile gegangen, in die er sehr viel privates Engagement eingebracht hat. Ich begrüße es sehr, wenn Mitarbeiter sich für Themen, die uns helfen die Zukunft zu gestalten, einsetzen und freue mich, dass wir das auch unterstützen konnten. Ich gratuliere Sven im Namen von BurdaSolutions ganz herzlich zu seinem Abschluss“, freut sich Markus Hoeschen, Leiter IT-Infrastructure bei BurdaSolutions. Auch Gerhard Thomas, Geschäftsführer der BurdaSolutions, gratuliert: „In einer sich dynamisch und schnell ändernden Umgebung sind Innovationen essenziell für den unternehmerischen Erfolg. Dabei ist die Integration aller Mitarbeiter in den Innovationsprozess entscheidend. Es freut mich daher sehr, dass wir mit Sven als Innovationscoach eine weitere Person in den Reihen von BurdaDirect haben, die uns dabei hilft, die Innovationskraft aller Mitarbeiter weiter voranzutreiben. Ich gratuliere Sven zu seiner bestandenen Prüfung.“

Ein Interview mit dem Absolventen:

Sven, warum hast Du diese Ausbildung gemacht?

Alle Unternehmen, groß oder klein,  wollen innovativ sein, aber nur wenige sind es. Innovation scheint für viele die einzige Möglichkeit zu sein, in der Zukunft bestehen zu können. Die Frage, wie es Unternehmen wie z. B. Google oder Apple schaffen, so innovativ zu sein und woran andere scheitern, hat eine gewisse Faszination auf mich. Ich wollte lernen, was den Unterschied ausmacht und wie Innovation entsteht.

Was bedeutet Innovation für Dich?

Innovation ist für mich im weiten Sinne eine Idee, die sich bewährt hat. Dies muss nicht zwangsläufig ein Produkt sein, sondern kann auch einfach ein Verbesserungsvorschlag sein. Etwas, das es bisher in dieser Form noch nicht gab und das nun für viele Menschen nützlich ist oder eine Sehnsucht stillt. Die Entscheidung, ob eine Innovation vorliegt oder nicht, bestimmt nicht der Hersteller selbst, sondern der Kunde oder der Markt. Die Eigenschaft „Innovation“ kann man sich nicht selbst geben, man muss sie sich verdienen.

Wie entsteht Innovation?

Meiner Ansicht nach beginnt Innovation in den Köpfen der Mitarbeiter, ein kreativer Gedanke, welche eine Reise durch die Organisation Richtung Markt antritt. Und wenn diese Idee dann in den Markt dringt und von ihm akzeptiert wird, erst dann haben wir eine Innovation.

Einer der wichtigen Fragen ist also: Welches Setting in der Arbeits- und Organisationskultur begünstigt Innovationen?

Für mich ist der Grundpfeiler von Innovation die Kultur eines Unternehmens. Eine  Innovationskultur, darunter verstehe ich z. B. den Mut zu haben um neuen Ideen eine Chance zu geben, ohne lange drum herum zu diskutieren. Der Mitarbeiter sollte das Gefühl haben, dass er dazu eingeladen ist, Verbesserungen einzubringen und dass er mutig neue Ideen entwickeln und vorbringen kann.

Und ganz wichtig: Die Akzeptanz, dass Fehlern gemacht werden. Innovationen entstehen oft aus Fehlern, aus denen man lernt.  Diese möglichen Optimierungen benötigen aber jemanden, der sie aufdeckt, anspricht und vor allem ein Team, dass daran wachsen kann. Viele Mitarbeiter trauen sich nicht, Feedback zu geben, so wird die Chance auf Innovation vertan. Ergo: Man benötigt eine gesunde Feedback- und Fehlerkultur.

Haben Sie Lust sich mit Sven Wurth über dieses Thema auszutauschen? Dann kontaktieren Sie ihn gerne unter sven.wurth@burda.com.