TechTalk: Wie funktionieren Google Chromebooks?

Marcus Janietz teilt seine Erfahrungen mit dem neuen Chromebook

Das Display hat´s erwischt, der Laptop ist irreparabel kaputt. Es muss unbedingt ein neuer her, und zwar ein Notebook, das die Daten in der Cloud speichert und mit dem man auch ein wenig basteln kann. So zog Marcus Janietz los, um sich einen neuen Laptop für den privaten Bereich anzuschaffen. Bei der Recherche stieß Marcus auf Googles Chromebooks. Das sind Notebooks, welche mit dem Google-Betriebssystem Chrome OS und zahlreichen Chrome Apps, welche im Google Store zur Verfügung gestellt werden, ausgestattet sind. Marcus ist von den Vorzügen der Chromebooks überzeugt und schafft sich einen an.

Nahezu 40 Kollegen waren beim ersten TechTalk des Jahres 2017 mit dabei. Marcus Janietz schildert seine Erfahrungen mit seinem niegelnagelneuen Chromebook.

Wie sieht´s aus mit der Hardware?

Chromebooks gibt es von den Herstellern Asus, HP, Dell oder Acer. Google macht den Hardware-Lieferanten diverse Vorgaben zum Beispiel bei der Qualität von Display oder Touchpad. Der Arbeitsspeicher variiert, Marcus Janietz empfihlt jedoch mindestens 4 GB, um auch beim Surfen Spaß zu haben. Das Chromebook 13 von Dell hat eine austauschbare SSD, die sich so auch leicht erweitern lässt. Der Akku hält sehr lange, länger als bei anderen Geräten. Außerdem sind viele Chromebooks convertable und können in Tablets verwandelt werden. Dies ist besonders interessant, wenn man auch Android Apps installieren möchten.

Was ist die Zielgruppe von Chromebooks?

In den USA wurden bereits fünf bis sechs Millionen Chromebooks verkauft, vor allem an Schulen. Der Grund hierfür liegt vermutlich im günstigen Preis und der guten Wartbarkeit für Systemadministratoren. Sehr angenehm ist, dass alle Dateien in der Cloud gespeichert sind. Ist der Laptop einmal defekt oder wurde womöglich geklaut, sind die Daten immer noch geschützt und sofort wieder verfügbar.

Was ist cool an den Chromebooks?

Mit etwas technischem Interesse lässt sich auf Chromebooks auch ein vollwertiges Linux installieren Es gibt eine eigene Community, zum Beispiel rund um die Distribution GalliumOS.

Was ist weniger cool?

Der geringe interne Speicher der Chromebooks zwingt einen immer noch zur Nutzung von USB Sticks oder SD-Karten.