Troopers 2018: Wir waren da!

Im März fand die Security-Konferenz Troopers in Heidelberg statt, ein Must-Be für jeden IT-Sicherheitsexperten. Unsere Kollegen Florian, Ulf und Werner aus dem Network-Security-Team reisten zu dieser international bekannten Konferenz. Bei diesem Event bietet sich die Möglichkeit, mit IT-Experten aus den unterschiedlichen Phasen der Wertschöpfungskette und aus unterschiedlichen Teilen der Erde kennenzulernen: Vom chinesischen Programmierer bis zum kanadischen Einkäufer von IT-Security…auf der Troppers treffen sie sich.  

Dieses Jahr wurden die ca. 300 Teilnehmer auf den neuesten Stand der Dinge zu den Themen Attack&Research, Defense & Management, SAP- und Active Directory (AD) -Security gebracht.

Florian interessierte vor allem das Thema AD-Security. „Mehrere Referenten zeigten auf, wie einfach es eigentlich ist, über das zentrale AD ein Unternehmen anzugreifen, da durch Vererbungseffekte v. a. von alten Microsoft-Produkte (Exchange, Sharepoint) Hintertürchen in der Berechtigungsstruktur vorhanden sein können. Die Referenten zeigten Tools auf, wie man solche Hintertürchen erkennen und ausnutzen kann. „Einmal mehr sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass eine gute Basis-Infrastruktur-Architektur der zentralen Management-Systemen unabdingbar ist, sich langfristig gegen Angriffe zu schützen“, erzählt Florian.

Es waren einige IT-Gurus mit dabei, die interessantes zu berichten hatten, z. B. Ivan Pepelnjak, der eine Koryphäe auf dem Gebiet der Automatisierung ist oder Mike Ossmann von Ubertooth, welcher in seinen Keynotes die Meinung vertrat, dass wenn komplexer Input verarbeitet wird, es immer eine Lücke im System geben wird. IMMER!

„Natürlich kam der Spaß nicht zu kurz. Am Mittwoch gab es Drinks&Food in der Kultur-Brauerei. Diese Abendveranstaltung ist super zum Netzwerken: Man konnte den Experten seine Fragen stellen, und  das bei einem Bier. Es gab auch einen 10km Lauf, bei dem die sportlichen Nerds Geld für einen guten Zweck sammelten.

Mir gefällt die Troopers besser als die IT-Defense. Es geht familiärer zu. Ich werde nächstes Jahr wieder mit dabei sein“, ist sich Florian sicher.