Coder gegen Löwen

 

Mehr als 40 Webdesigner, Coder und Entwickler nahmen am Freiburg Hackathon teil

Ende Juni trafen sich Webdesigner, Entwickler und Coder aus der Region zum Hackathon 2018 in Freiburg. Das Thema: Smart City. Gesucht wurde eine digitale, smarte Lösung auf Basis von realen Infrastruktur-Daten, die die Lebensqualität der Freiburger steigern soll. Wir unterstützten das Event als Gold-Sponsor in Kooperation mit dem Employer Branding von der Burda-Holding.

Von der Idee zum Prototypen

Zwei Wochen vor dem Hackathon fand ein Barcamp statt, im Rahmen dessen die Teilnehmer erste Ideen für ein smartes Freiburg entwickelten. Einige dieser Ideen wurden zu Beginn des Hackathons vorgestellt und anschließend wurden Teams gebildet. Zwischen Pizza und Energydrinks arbeiteten alle Teams bis in die Morgenstunden an den Ideen. Es wurde programmiert, entwickelt und getestet. Heraus kamen erste Prototypen, sogar Business-Pläne wurden aufgestellt.

Die Gruppe City matters baute eine Box zur Messung von Feinstaub, Temperatur und Feuchtigkeit, welche an Straßenbahnen und Bussen befestigt wird. Die Box sammelt Daten und prüft so besonders ungesunde Standorte, die dann über eine App veröffentlicht werden.

Freiburg Connect programmierte eine App für neu zugezogene Bürger, welche wichtige Dokumente, wie z. B. die Melde-Bescheinigung der Stadt oder Daten, wie z. B. installierte Blitzer zur Verfügung stellt, und so den Neuankömmlingen hilft, sich schnell in Freiburg zurecht zu finden.

Tülö möchte Bummlern und Power-Shoppern die nervenden Einkaufs-Tüten abnehmen: Die Einkäufe werden von den Shops einbehalten und an zentralen Standorten, wie z. B. Parkhäusern oder dem Hauptbahnhof abgeliefert. Dieses Team führte Interviews auf der Straße durch, und fragte Passanten, wie viel Geld sie für diesen Service bereit wären zu zahlen. Sie fanden heraus, dass drei Euro realistisch sind.

Wie in der Höhle der Löwen

Nach intensiven zwei Tagen stellten die Teams ihre smarten, digitalen Lösungen am Sonntagmittag vor. Eine siebenköpfige Jury aus Vertretern der Stadtverwaltung und erfahrenen Wirtschaftsexperten aus der IT-Branche, darunter Mechthild, Head of Business & Customer Solutions bei uns, stellte die Ideen auf den Prüfstand: „Man fühlt sich wie in der Höhle der Löwen“, amüsierte sich ein Teilnehmer. Die Auswahl-Kriterien Innovationscharakter, Praxistauglichkeit, Usability und Fokus auf die Zielgruppe bestimmten die besten Ideen.

Mechthild überreichte den Siegern FindMyBike den ersten Preis

Sieger des Hackathons wurde die Gruppe FindMyBike. Die Idee: Sie installieren einen Sensor an ein Fahrrad, welcher über die LoRa-Wan-Technologie kontinuierlich seine Standortdaten sendet, um so das Fahrrad besser vor Diebstahl zu schützen. „Der Sensor wird zunächst mit Batterie betrieben. Es ist aber durchaus denkbar, dass wir in Zukunft die notwendige Energie aus Sonneneinstrahlung erzeugen“, so ein Mitglied der Gruppe. Mechthild überreichte den stolzen Gewinnern den ersten Preis.

Neben Mechthild begleiteten die Kollegen Magdalena und Phillip von Burda Recruiting sowie Ralf, Ines und Melanie von uns das Event. „Der Hackathon ist eine tolle Chance, junge Talente kennenzulernen und wertvolle Kontakte in die Szene zu knüpfen. Den einen oder anderen hätten wir gerne als Kollegen bei Burda“, erzählt Melanie. „Wir bleiben an den jungen Talenten dran, wer weiß, was daraus wird.“