Mehr als heiße Luft

Marcus Janietz im Münchner Data Center

Marcus Janietz im Münchner Data Center

Der Serverraum in München wurde thermisch auf den neuesten Stand gebracht – das spart Strom und schont die Umwelt. “Wir erhoffen uns durch die verschiedenen Maßnahmen im Serverraum München den Stromverbrauch um ein Vierteil reduzieren zu können. Damit schonen wir die Umwelt und sparen Kosten”, sagt Marcus Janietz, Projektleiter für die thermische Sanierung im Serverraum München.

Server produzieren im Betrieb jede Menge heiße Luft als Nebenprodukt. Alle Rechenzentren müssen daher mit einer Klimaanlage ständig gekühlt werden. Wer hier nicht auf den Energieverbrauch achtet, verschenkt viel Geld. Im Winter nutzen moderne Klimageräte bereits die Umgebungskälte, doch bereits bei 15° Außentemperatur musste bisher Energie zugeführt werden, um die Abwärme loszuwerden.

“Große Rechenzentren, wie z. B. Google oder Amazon haben das gleiche Problem wie wir: Historisch gewachsene Serverräume mit unterschiedlichen Rackhöhen und ein 24/7-Betrieb der Server machen große Umbaumaßnahmen unmöglich. Für eine weitere Effizienzsteigerung ist Kreativität gefragt”, so Marcus Janietz.

Die Lösung: Data Center Curtains

Mit Kunstoffvorhängen, die Räume thermisch abdichten, verhindert man eine Durchmischung der vom Server produzierten Heißluft mit der kalten Luft aus der Klimaanlage. So wird nur noch der Teil des Raumes gekühlt, an dem die Luft von den Servern angesaugt wird. Die Vorhänge sind preiswert in der Anschaffung, flexibel an verschiedene Rackhöhen anpassbar und vor allem im laufenden Betrieb zu installieren.

Gesagt, getan: Marcus installierte in Zusammenarbeit mit einem Partner innerhalb von nur zwei Tagen die Vorhänge im Münchner Rechenzentrum.

Ein erstes Fazit

Ca. 25 Prozent weniger Stromverbrauch, ein Kühlmodul der Klimaanlage konnte deaktiviert werden und nach der derzeitigen Bilanz wird sich der Umbau innerhalb eines Jahres amortisieren.
Der Serverraum der BurdaSolutions stellt ihren Kunden ausfallsicheres Hosting mit verschiedenem Sizing und externes Hosting mit Amazon Web Services bereit. Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung und der Expertise der Kollegen.

Vorher

Vorher:
Heiße und kalte Luftströme vermischen sich und erhitzen das Rechenzentrum. Eine Klimaanlage muss die geforderte Innentemperatur produzieren. Dies verursacht hohe Stromkosten.

 
Nachher

Nachher:
Durch Dichtungsbleche und Kunststoffvorhänge wird verhindert, dass die heiße Luft der Server die produzierte kalte Luft erhitzt. Es wird nur noch ein durch die Vorhänge begrenzter Raum zwischen den Servern gekühlt, das spart Energie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.