Quanten Computing wird die Welt verbessern

Andreas (l.) und Stefanie (r.) von IT-Infrastructure konnten Bodo Hoppe (Mitte) vom IBM Forschungslabor in Böblingen für einen TechTalk-Vortrag gewinnen

Beim vergangenen TechTalk waren mehr als 40 Kollegen im MedienTower in Offenburg und fast 50 Kollegen per Videokonferenz zugeschalten. Sie alle wollten sich über den aktuellen Status zu Quanten Computing, künstlicher Intelligenz und das Internet der Dinge informieren. Zu Gast war Bodo Hoppe, Mitarbeiter des Forschungslabors IBM in Böblingen. IBM hat eine lange Forschungsgeschichte und arbeitet zusammen mit renommierten Universitäten, wie z. B. dem MIT in den USA daran, mit innovativen Technologien die Welt zu verbessern.

 Herr Hoppe erklärte in seinem Vortrag, wie Quanten Computing funktioniert, den Unterschied der Recheneinheit Qubit zum Bit und welche Hindernisse noch zu bewältigen sind, z. B. produzieren Quantencomputer noch zu viele Rechenfehler, welche sehr aufwändig mit statistischen Methoden bereinigt werden müssen. Wenn IBM diese Probleme in Griff bekommt, kann die Rechenpower von Quanten Computing vielseitig eingesetzt werden:

Durch Verkehrsfluss Optimierung mit Quanten Computing möchte IBM z. B. China helfen, den gesundheitsschädlichen Smog in ihren Städten zu reduzieren. 

Natürlich wurden auch aktuelle Trendtechnologien wie Blockchain behandelt und wie man damit, abseits von Cryptowährungen wie Bitcoin, eine fälschungssichere Lieferkette für Medikamente realisieren kann.

Sowie die Chancen durch künstliche Intelligenz wie IBM Watson, welche z. B. Alzheimer Patienten ein möglichst selbstbestimmtes Leben in einem entsprechend überwachten Haus ermöglichen oder Fortschritte bei der Krebsforschung durch die Analyse von riesigen Datenmengen bringen.

 Einen Blick in die Zukunft erlaubte uns Bodo Hoppe mit der Vorstellung neuromorpher Prozessoren, welche nach dem Vorbild von Gehirnen aufgebaut sind. Sie sollen in Zukunft das autonome Lernen von Computern (Deep Learning) revolutionieren und mit sehr wenig Energie Mustererkennung überall einsetzbar machen.

 Ob wir das alles noch erleben dürfen? Vermutlich!